
|
Alda Fontes Band
Alda Fontes – voc
Christian von der Goltz – p
Karl Schloz – g
Jan Roder – b
Heinrich Köbberling – dr
Alda Fontes ist für viele noch ein unbekannter Name, doch für diejenigen, einem ihrer Konzerte beiwohnen, offenbart sich eine Jazzsängerin, die sich in einer musikalischen Sphäre bewegt, in der sie keinen Vergleich zu ihren Vorbildern Ella Fitzgerald, Billie Holiday oder Joni Mitchell zu scheuen braucht.
Aufgewachsen in Portugal und in den USA ist sie in wechselnden Genres wie Swing, Modern Jazz und Bossa Nova gleichermaßen zu Hause. Sie ist mit den Klassikern des Fado, mit Chico Buarque und Billie Holiday aufgewachsen und hat später klassischen Gesang und Jazz an der University of Massachusets Amherst (Umass) studiert, wo sie Master Classes mit u. a. Max Roach, Jeffrey Holmes und Archie Shepp absolvierte.
Ein längerer Aufenthalt in ihrer Heimatstadt Lissabon hat sie dazu inspiriert, sich den langgehegten Wunsch zu erfüllen, eine CD aufzunehmen, in dessen Repertoire ihre Bikulturalität mit einer Verve zum Ausdruck kommt, die vollkommen lässig und unangestrengt daherkommt. Sie singt etwa die Hälfte der Titel auf portugiesisch und die andere auf englisch (und einen Titel auf französisch); stilistisch navigiert sie ihre Band traumwandlerisch durch so unterschiedliche Idiome wie Bossa Nova, Rumba, Bolero und Swing.
Die Band besteht aus:
Christian von der Goltz (p); er gehört seit vielen Jahren zu den angesagten und immer wieder empfohlenen Pianisten der Berliner Szene. Er hat sich vor allem durch seine Trio-CDs einen Namen gemacht (“Sophie Said”/ ”dreaming”/ ”Complicated Stories (With No End)”), ist aber auch über die Jahre als geschmackssicherer Begleiter, Komponist, Arrangeur (u.a. für Till Brönner u. Marc Murphy) und musikalischer Leiter verschiedener Projekte hervorgetreten (Miriam Netti/Dotschy Reinhardt). Die Aufnahmen der Alda Fontes Band tragen, was den Sound der Band (und die Auswahl der Musiker) angeht, nicht zuletzt auch seine Handschrift.
www.christianvondergoltz.com
Karl Schloz (g), aufgewachsen in St. Louis, Missouri, ist in Berlin die erste Adresse, wenn es um die klassische Rhythm Guitar im Stil eines Freddy Green oder Herb Ellis geht, weshalb auch Größen wie Till Brönner oder Manfred Krug immer wieder gerne ihn engagieren. Sein stilistisches Spektrum geht aber über den swing weit hinaus, er wirkte bei Plattenaufnahmen von Hildegard Knef wie auch den No Angels mit, spielt bei Pee Werner in der Band und zeigt nun bei Alda Fontes, dass auch Rumba, Bolero und Bossa Nova ganz selbstverständlich zu seinem Repertoire gehören.
www.karlschloz.com
Jan Roder (b) ist einer der vielseitigsten und virtuosesten Bassisten in Deutschland, der sich vor allem einen Namen in der Szene der Freien Improvisation und der Neuen Musik gemacht hat. So ist er festes Mitglied bei der Band “Die Enttäuschung” mit Rudi Mahall und Axel Dörner, ebenso wie bei dem Projekt “Monk – das Gesamtwerk” um den Pianisten Alexander von Schlippenbach. Er spielt regelmäßig mit allen Namen der Berliner Freien Szene, aber auch mit der rumänischen Folksängerin Maria Raducanu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Roder
Heinrich Köbberling (dr) ist einer der meist erfahrenen und vielbeschäftigten Schlagzeuger in Deutschland. Die Liste der Namen, mit dem er gespielt hat und auf deren CDs er mitspielt, liest sich wie ein Who Is Who der deutschen Jazzszene. Er ist regelmäßig auf Tour mit dem Ernie Watts Quartet, mit Lyambiko, dem Julia Hülsmann Trio oder mit Aki Takase And The Good Boys, um nur einige zu nennen. Neben mehr als vierzig Alben als Sideman veröffentlichte er auch zwei unter seinem Namen, u. a. mit Marc Johnson oder mit Rudi Mahall.
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Köbberling
Wir wünschen viel Vergnügen.
|
|