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Marc Secara and his Berlin Jazz Orchestra
Artistic Director: Jiggs Whigham
Heute und morgen wird es eng im Jazz- und Kleinkunstkeller. Frühzeitiges
Erscheinen ist sinnvoll, zumal die Auftretenden selbst schon einigen Raum
beanspruchen: Mit Marc Secara and his Berlin Jazz Orchestra erklimmt eine
ausgewachsene Big Band die Bühne. Sänger Marc Secara, gerade mal
25 Jahre jung, machte sich in mehreren Formationen einen so guten Namen,
dass es ihm heute nicht mehr schwer fällt, seinen Klangkörper
mit Spitzenkräften zu bestücken. Für die aktuellen Auftritte
konnte er den Dirigenten und Posaunisten Jiggs Wigham gewinnen. Wie Secara
fing auch der langjährige RIAS-Big-Band-Leader jung an: Er spielte
bereits mit 17 Jahren im Glenn Miller Orchestra. Da swingen doch die Nummern
von Count Basie oder Thad Jones noch einmal so gut.
Der Tagesspiegel, April 2002
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Jazz-Komponisten zeigen ihr Können
Berlin hat mehr Jazzmusiker als jede andere deutsche Stadt. Trotzdem,
so sagt die Sängerin Gigi Andersson, gab es hier bis vor kurzem kein
festes Forum, in dem die Musiker ihre Eigenkompositionen gemeinsam mit
einem Ensemble präsentieren können.
Deswegen rief sie zusammen mit dem aus Kanada stammenden Saxophonisten
David Beecroft die "Jazz Composers Night" ins Leben.. Regelmäßig
präsentieren nun einmal im Monat hochkarätige Musiker ihre Werke
in der Kunstfabrik Schlot, wie z. B. der aus Dänemark stammende Bassist
Jimmy Roger Pedersen oder der Pianist Wolfgang Köhler, Professor
an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.
Der Tagesspiegel, April 2002
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Leszek Mozder ist der Evgeny Kissin des Jazz. Wie
der Pianist sein Idol Chopin zu einem funkensprühenden Jazz-Radikalen
macht, wie er den sensiblen Spätromantiker - ohne ihn zu verbiegen
- auf Punk-Energie abtastet, in mittelalterliche Improvisations-Rollen schlüpfen
und mit Bud Powell den Bebop-Tango tanzen lässt, ist sensationell.
Gemeinsam mit dem Tenor-Saxophonisten Adam Pieronczyk stürzt
er sich im Schlot in brillante, formal freie Improvisationsabenteuer.
Hier spielen zwei Seelenverwandte, zwei Meister der musikalischen Telepathie,
es ist, als lese der eine die musikalischen Gedanken des Anderen.
Der Tagesspiegel / vom 15. Mai 2000
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Manfred Maurenbrecher, Bov Bjerg und Horst Evers berichten im "Mittwochsfazit"
von Alltagsdrogen, wie dem Zwang, immer in denselben Supermärkten
einzukaufen und von traumatischen Erlebnissen im Zug nach Hannover.
Der Tagesspiegel / vom 29. April 2000
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Die Kunstfabrik Schlot, die zu den besten Clubs für Jazz
und Cabaret in Berlin zählt, ist mehr als doppelt so geräumig
- und somit tauglich für größere Acts - als der alte Standort
in Prenzlauer Berg.
Der Schlot bringt neues Nachtleben in die Edisonhöfe, in denen einst
die Glühbirne produziert wurde.
Tip / vom April 2000
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Der Erfolg im Schlot ist garantiert. Die Reihe Mittwochsfazit,
die schon in der alten Spielstätte am Prenzlauer Berg lief, ist auch
jetzt immer ein Publikumsmagnet.
Die Kabarettisten Horst Evers, Bov Bjerg und Manfred Maurenbrecher veranstalten
darin einen kabaretistischen Wochenschlag, der längst Kult-Status
hat.
Welt am Sonntag / vom 16. April 2000
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Der Schlot raucht wieder ... Das Ambiente, sauber, aber, jazzig-erdig,
pfeift auf modische Zugeständnisse. Der Spielplan zeigt das vertraute
Schema ... Das Wochenende gehört, genau wie Stefans Herz, dem Jazz.
Ebenso der Montag mit den gewohnheitsrechtlich verankerten Jam-Sessions.
Kompagnon Kunkeler, mehr der Kleinkunst zugetan, freut sich über
die Dienstage mit dem Gorilla-Improvisationstheater sowie übers literarmusikalische
"Mittwochsfazit", gezogen von Manfred Maurenbrecher, Horst Evers und Bov
Bjerg.
Donnerstag treten wechselnde Entertainer aus mehr oder minder kabarettistischen
Gefilden auf.
Der Tagesspiegel / vom 10. April 2000
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